Hier findest du häufige Fragen zu unseren Produkten und dem Thema Haferdrink-/Pflanzendrink DIY. Die Abkürzung DIY steht für “Do it yourself” – dem Selbermachen.

Der Bereich ist noch neu und wir sammeln hier Fragen und Antworten aus der Community. Du kannst sogar selbst mitwirken, indem du eine eigene FAQ erstellst. Oder kontaktiere uns mit deiner Frage einfach direkt über das Kontaktformular.

Haferdrink DIY mit Enzymen (2)

Auch Rezepte mit Mehl gelingen mit selbstgemachtem Haferdrink unter Verwendung der NECTARBAR Enzyme. Aber für Pudding und ähnliches muss dabei folgendes beachtet werden: Wir empfehlen den fertigen Drink vor der Verwendung für die Zubereitung von Speisen, die fest werden sollen zu erhitzen, auf 90 – 95 °C oder kurz aufkochen (dabei rühren, damit es nicht überkocht oder anbrennt). Sollte das nicht ausreichen, empfehlen wir eine verlängerte Kochzeit von bis zu 3 Minuten. Alternativ kann auch ein Schnellkochtopf (Dampfdrucktopf) zum Einsatz kommen. Durch das Erhitzen des fertigen Drinks vor der Zugabe des Puddingpulvers oder von Mehl sind die Enzyme nicht mehr aktiv, sodass der Pudding und andere Teigzubereitungen jetzt auch fest werden können. Hintergrundwissen: die NECTARBAR Enzyme N1 sorgen dafür, dass die klebrige Getreidestärke flüssiger wird, um die Schleimbildung zu verhindern. Bei der Herstellung von Pudding kann das aber zum Problem werden, da die Maisstärke im Puddingpulver nicht mehr fest wird. Bei höheren Temperaturen werden die Enzymeiweiße jedoch ausgeschaltet, also zerstört, denn sie denaturieren. Enzyminaktivierung passiert durch die Kombination aus hoher Temperatur, Heizhaltedauer, Milieubedingungen und Enzymdosierung ist. Gekaufter Haferdrink ist autoklaviert (unter Druck behandelt) oder UHT-erhitzt (135 bis 150 °C). Diese hohen Temperaturen sind in nur der industriellen Verarbeitung zu erzielen. Deswegen unterscheiden sich diese stärker verarbeiteten Produkte dann aber auch vom selbstgemachten “frischen Haferdrink”.

Zusammensetzung und Inhaltsstoffe, Allergien?

Herstellung

Unsere Enzyme werden auf traditionelle Art mit Hilfe von Bakterienkulturen mittels Fermentation hergestellt, natürlich ohne Gentechnik. Das heißt sie werden aus pflanzlichen Materialien und Mikroorganismenkulturen bzw. deren Nährlösung gewonnen. Für das Kulturmedium werden nur natürliche Zutaten verwendet, die Enzymgewinnung erfolgt auf Reis- oder Maissubstraten, daher sind sie auch glutenfrei. Sie enthalten keine Rohstoffe oder Hilfsstoffe tierischer Herkunft.

Es ist vergleichbar mit der Herstellung von Hefe. Bakterien als auch Enzyme kommen auch natürlicherweise vor, aktive Enzyme bspw. in rohen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und in fermentierten Lebensmitteln, wie Sauerkraut, Käse, Tofu, Joghurt, Honig oder Bier durch Fermentations- und Reifeprozesse.

Bei Interesse für weitere Hintergrundinformationen zum Thema “Haferdrink Herstellung mit Enzymen” kannst du uns per E-Mail oder über das Kontaktformular schreiben.

Haferdrink Enzym N1 für DIY Hafermilch
Unsere Enzymlösung N1 ist zum Aufschluss der Stärkeketten und die Haferdrink Enzyme N2 für die natürliche Süße durch Fermentation.
Zum Haferdrink-Set.

Pflanzendrinks (2)

Kategorie: Pflanzendrinks

Ja, bei der Verwendung von Dinkelflocken (oder Dinkelmehl), kann wie bei der Zubereitung von Haferdrink vorgegangen werden. Die Enzyme werden die Stärke aufschließen, sodass der Getreidedrink aus Dinkelflocken gelingt. Hafer- und Dinkelflocken können auch kombiniert werden. Bei Verwendung von Reisflocken empfehlen wir die selbe Vorgehensweise, wie beim Haferdrink. Wir werden die Hersttellung von Reisdrink aus Reisflocken selbst noch ausprobieren – wenn du Erfahrungen hast, schreib uns dazu gern. Reisflocken sind im Gegensatz zum ganzen Korn gedämpft und das ist eine wichtige Voraussetzung, damit der Drink gelingt.

Bei Verwendung von ganzen Reiskörnen, muss etwas anders vorgegangen werden. Zuerst den Reis-Wasser-Mix (am besten mit eingeweichten Reiskörnern, damit er sich besser mixen lässt) auf 90-95 °C erhitzen und dann auf ca. 75 °C abkühlen lassen. Anschließend wird die Enzymlösung N1 dazu gegeben, verrührt oder gemixt und weiter der Haferdrink-Anleitung gefolgt. Also bei ca. 60°C wird Enzymlösung N2 dazu gegeben. Für ein intensiveres Ergebnis können die Enzym-Dosierung und Einwirkzeit verdoppelt werden. Die Feststoffe (Trubstoffe) im fertigen Drink, empfehlen wir mit einem Filterbeutel abzuseihen.

Hintergrund: Reis enthält, wie Getreide, Stärke. Diese Stärke muss für die Enzyme zuerst verfügbar gemacht werden. Das passiert durch das Erhitzen: Wasser kann in die Zellen eindringen und diese aufschließen. Reis verändert im Gegensatz zu Hafer die Struktur erst bei einer höheren Temperatur, nämlich zwischen 85-95 °C. Erst wenn Wasser in die Stärke eingedrungen ist, können die Enzyme wirken. 

Für welche Vegane Drinks können sie sonst noch verwendet werden, um die Süße zu erhalten?

Kategorie: Pflanzendrinks

Generell wirken die NECTARBAR Enzyme N1/N2 mit der aufgeschlossenen Stärke aus verschiedenen Getreidearten: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, sowie teilweise auch mit Hülsenfrüchten, wie Erbsenflocken und Adzukibohnenflocken. Zudem haben wir auch bereits mit Maronimehl einen Edelkastanien-Drink zubereitet. Mit Reis und Hirse funktioniert es auch, jedoch müssen dabei höhere Temperaturen im ersten Schritt beachtet werden. Den Vorgang haben wir in der FAQ “Funktionieren die Enzyme auch mit Dinkel- oder Reisflocken?” beschrieben.

Tipp: es können auch verschiedene Getreide- und Hülsenfrüchte kombiniert werden: Hafer-Weizen, Hafer-Dinkel, Hafer-Erbsen oder auch Hafer-Maronen. 

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