Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um unseren Shop, die Produkte und zum Selbermachen von Haferdrink / Hafermilch* sowie Nussmilch und weiteren Pflanzendrinks.
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DIY steht für „Do it yourself“ – also Pflanzendrinks einfach selbst herstellen.

Ob Zubereitung, Haltbarkeit, Schäumbarkeit, Lagerung oder die Anwendung unserer N1 / N2 Enzyme – wir teilen hier Erfahrungen aus der NECTARBAR Community und praktische Hinweise aus unserer eigenen Anwendung.
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Haferdrink mit Enzymen (4)
Ja. Für Pudding, Soßen und andere Speisen, die fest werden sollen, sollte der fertige Haferdrink vorher aufgekocht werden, damit Enzyme deaktiviert werden und Stärke besser binden kann.
Ja, selbstgemachte Hafermilch bzw. selbstgemachter Haferdrink kann grundsätzlich zum Backen, für Pfannkuchen, Pudding, Soßen und Rezepte mit Mehl verwendet werden. Wichtig ist aber: Wenn eine Speise durch Stärke andicken oder fest werden soll, kann Haferdrink manchmal anders reagieren als Kuhmilch oder andere Pflanzendrinks.
Der Grund liegt häufig in den Enzymen, die bei vielen Haferdrinks eine Rolle spielen – sowohl bei industriell hergestellten Haferdrinks aus dem Getränkekarton als auch bei selbstgemachtem Haferdrink mit den NECTARBAR Enzymen. Diese Enzyme bauen einen Teil der Haferstärke ab. Dadurch wird der Drink weniger schleimig, natürlicher süß und geschmacklich eher so, wie viele gekauften Haferdrinks bekannt sind.
Für Pudding, Soßen oder Teige kann genau das aber wichtig werden: Wenn Enzyme noch aktiv sind, kann Stärke schlechter binden. Dann wird Pudding möglicherweise nicht richtig fest oder eine Soße bleibt dünnflüssiger als erwartet.
Was hilft bei Pudding, Soßen und Teig?
Für Speisen, die fest werden oder andicken sollen, empfehlen wir, den fertigen Haferdrink vor der weiteren Verarbeitung aufzukochen. Dabei bitte gut rühren, damit nichts überkocht oder anbrennt.
Ein kurzes Aufkochen reicht oft aus. Wenn Pudding, Soße oder Teig nicht wie gewünscht andicken, kann eine verlängerte Kochzeit von bis zu 3 Minuten sinnvoll sein. Alternativ kann auch ein Schnellkochtopf bzw. Dampfdrucktopf verwendet werden.
Danach den Haferdrink wie gewohnt weiterverwenden: zum Beispiel für Puddingpulver, Mehl, Stärke, Pfannkuchenteig, helle Soßen oder Backrezepte.
Warum soll der Haferdrink vorher aufgekocht werden?
Durch ausreichend starkes Erhitzen werden die Enzyme im Haferdrink deaktiviert. Fachlich spricht man davon, dass Enzyme denaturieren. Danach können Stärke, Mehl oder Puddingpulver wieder besser quellen, binden und fest werden.
Das ist besonders wichtig bei Rezepten, die ihre Konsistenz durch Stärke bekommen – zum Beispiel Pudding, Vanillesoße, helle Soßen, Pfannkuchen, Crêpes oder bestimmte Backrezepte mit Mehl.
Kann es trotzdem passieren, dass Pudding nicht fest wird?
Ja, in einzelnen Fällen kann es trotzdem vorkommen, dass Pudding, Soße oder Teig nicht wie gewohnt fest werden. Dieses Phänomen ist nicht nur von selbstgemachtem Haferdrink bekannt, sondern kann auch bei gekaufter Hafermilch bzw. gekauftem Haferdrink aus dem Getränkekarton auftreten.
Die genauen Ursachen können je nach Produkt und Rezept unterschiedlich sein. Mögliche Faktoren sind zum Beispiel Restaktivität von Enzymen, Erhitzungsdauer, Temperaturführung, pH-Wert, Stärkemenge, Stärkeart, Puddingpulver oder weitere Zutaten.
Wir untersuchen dieses Thema weiter und sammeln Erfahrungen aus der Anwendung. Wenn du beobachtest, dass Pudding, Pfannkuchenteig oder eine Soße trotz vorherigem Aufkochen des Haferdrinks nicht richtig fest wird, teile deine Erfahrung gern in den Kommentaren: Welchen Haferdrink hast du verwendet, wie lange wurde er erhitzt und welches Rezept bzw. Puddingpulver kam zum Einsatz?
Warum werden bei Haferdrink überhaupt Enzyme eingesetzt?
Hafer enthält von Natur aus Stärke. Wird Hafer nur mit Wasser gemixt und erhitzt, kann der Drink schnell dick, schleimig oder breiig werden. Enzyme helfen dabei, diese Stärke teilweise abzubauen.
Die NECTARBAR Enzyme N1 sorgen dafür, dass die klebrige Getreidestärke flüssiger wird. Dadurch entsteht ein angenehmeres Mundgefühl und der selbstgemachte Haferdrink kommt geschmacklich und von der Konsistenz näher an gekaufte Haferdrinks heran.
Für Trink-Haferdrink ist das gewünscht. Bei Pudding oder Soßen, die durch Stärke fest werden sollen, kann derselbe Effekt jedoch stören, wenn die Enzyme vorher nicht ausreichend deaktiviert wurden.
Technischer Hintergrund
Die Enzym-Inaktivierung hängt von mehreren Faktoren ab: vor allem von Temperatur, Kochzeit, pH-Wert, Rezeptur und Enzymdosierung. Deshalb kann es in der Küchenpraxis Unterschiede geben. Ein kurzes Aufkochen reicht oft aus, in anderen Fällen kann eine längere Kochzeit sinnvoll sein.
Gekaufter Haferdrink ist meist industriell stärker erhitzt, zum Beispiel durch UHT-Erhitzung. Dabei werden deutlich höhere Temperaturen erreicht als beim schonenden Erhitzen in der eigenen Küche. Trotzdem kann auch gekaufter Haferdrink in manchen Rezepten anders reagieren als erwartet – besonders bei Pudding oder Soßen, die durch Stärke fest werden sollen.
Selbstgemachter Haferdrink mit den NECTARBAR Enzymen ist dagegen ein frischer, schonender hergestellter Haferdrink. Für den puren Genuss, Kaffee oder Müsli ist das ideal. Bei Pudding, Soßen und anderen Speisen, die fest werden sollen, sollte er vorher aufgekocht werden.

Ja, bei der Verwendung von Dinkelflocken (oder Dinkelmehl), kann wie bei der Zubereitung von Haferdrink vorgegangen werden. Die Enzyme werden die Stärke aufschließen, sodass der Getreidedrink aus Dinkelflocken gelingt. Hafer- und Dinkelflocken können auch kombiniert werden.
Bei Verwendung von Reisflocken empfehlen wir die selbe Rezept-Vorgehensweise, wie beim Haferdrink. Reisflocken sind im Gegensatz zum ganzen Korn gedämpft und das ist eine wichtige Voraussetzung, damit der Drink gelingt. Reisvollkornflocken haben wir von der Marke enerBio im Drogeriemarkt entdeckt. Sie sind zudem glutenfrei und haben auch in Kombination mit Haferflocken gut funktioniert.
Bei Verwendung von ganzen Reiskörnen, muss etwas anders vorgegangen werden. Zuerst den Reis-Wasser-Mix (am besten mit eingeweichten Reiskörnern, damit er sich besser mixen lässt) auf 90-95 °C erhitzen und dann auf ca. 75 °C abkühlen lassen. Anschließend wird die Enzymlösung N1 dazu gegeben, verrührt oder gemixt und weiter der Haferdrink-Anleitung gefolgt. Also bei ca. 60°C wird Enzymlösung N2 dazu gegeben. Für ein intensiveres Ergebnis können die Enzym-Dosierung und Einwirkzeit verdoppelt werden. Die Feststoffe (Trubstoffe) im fertigen Drink, empfehlen wir mit einem Filterbeutel abzuseihen.
Hintergrund: Reis enthält, wie Getreide, Stärke. Diese Stärke muss für die Enzyme zuerst verfügbar gemacht werden. Das passiert durch das Erhitzen: Wasser kann in die Zellen eindringen und diese aufschließen. Reis verändert im Gegensatz zu Hafer die Struktur erst bei einer höheren Temperatur, nämlich zwischen 85-95 °C. Erst wenn Wasser in die Stärke eingedrungen ist, können die Enzyme wirken.
Für welche Vegane Drinks können sie sonst noch verwendet werden, um die Süße zu erhalten?
Generell wirken die NECTARBAR Enzyme N1/N2 mit der aufgeschlossenen Stärke aus verschiedenen Getreidearten: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, sowie teilweise auch mit Hülsenfrüchten, wie Erbsenflocken und Adzukibohnenflocken. Zudem haben wir auch bereits mit Maronimehl einen Edelkastanien-Drink zubereitet. Mit Reis und Hirse funktioniert es auch, jedoch müssen dabei höhere Temperaturen im ersten Schritt beachtet werden. Den Vorgang haben wir in der FAQ „Funktionieren die Enzyme auch mit Dinkel- oder Reisflocken?“ beschrieben.
Tipp: es können auch verschiedene Getreide- und Hülsenfrüchte kombiniert werden: Hafer-Weizen, Hafer-Dinkel, Hafer-Erbsen oder auch Hafer-Maronen.
Zusammensetzung und Inhaltsstoffe der Enzyme für Bio-Haferdrink.
Herstellung der Haferdrink-Enzyme N1/N2
Unsere Enzyme werden auf traditionelle Art mit Hilfe von Bakterienkulturen mittels Fermentation hergestellt, natürlich ohne Gentechnik. Das heißt sie werden aus pflanzlichen Materialien und Mikroorganismenkulturen bzw. deren Nährlösung gewonnen. Für das Kulturmedium werden nur natürliche Zutaten verwendet, die Enzymgewinnung erfolgt auf Reis- oder Maissubstraten, daher sind sie auch glutenfrei. Sie enthalten keine Rohstoffe oder Hilfsstoffe tierischer Herkunft und sind sie vegan. Unsere Enzymlösungen N1/N2 sind zugelassen für die Herstellung von Bio-Haferdrink. Die Lösung ist eine Salzwasser-Lösung, damit sie stabil bleiben und nicht vorzeitig verderben.
Die Herstellung von Enzymen ist vergleichbar mit der von Hefe. Bakterien als auch Enzyme kommen auch natürlicherweise vor, aktive Enzyme bspw. in rohen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und in fermentierten Lebensmitteln, wie Sauerkraut, Käse, Tofu, Joghurt, Honig oder Bier durch Fermentations- und Reifeprozesse.
Unsere NECTARBAR Enzyme werden in Deutschland hergestellt.

Zum Haferdrink-Set.
Weitere Hintergrundinformationen zum Thema „Haferdrink Herstellung mit Enzymen“ kannst du hier in unserem PDF nachlesen:
Pflanzendrinks allgemein (1)
Für welche Vegane Drinks können sie sonst noch verwendet werden, um die Süße zu erhalten?
Generell wirken die NECTARBAR Enzyme N1/N2 mit der aufgeschlossenen Stärke aus verschiedenen Getreidearten: Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, sowie teilweise auch mit Hülsenfrüchten, wie Erbsenflocken und Adzukibohnenflocken. Zudem haben wir auch bereits mit Maronimehl einen Edelkastanien-Drink zubereitet. Mit Reis und Hirse funktioniert es auch, jedoch müssen dabei höhere Temperaturen im ersten Schritt beachtet werden. Den Vorgang haben wir in der FAQ „Funktionieren die Enzyme auch mit Dinkel- oder Reisflocken?“ beschrieben.
Tipp: es können auch verschiedene Getreide- und Hülsenfrüchte kombiniert werden: Hafer-Weizen, Hafer-Dinkel, Hafer-Erbsen oder auch Hafer-Maronen.