Hier findest du häufige Fragen zu den Themen Hafer-/Pflanzendrink DIY, unseren Produkten, dem Shop und Bestellablauf. Der Bereich ist noch neu und wir sammeln jetzt alle Fragen und Antworten. Du kannst hier auch selbst Fragen stellen und Antworten geben.

Allgemeine Fragen (1)

Kategorie: Allgemeine Fragen

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Haferdrink DIY mit Enzymen (4)

Aktuell bieten wir die NECTARBAR Enzymlösungen mit zwei verschiedenen Verschlüssen an. Mit den günstigeren Tropfverschlüssen braucht es eine feinfühlige Dosierung (leicht ankippen), dennoch ist es oftmals schwierig die genaue Tropfanzahl zu treffen. Darum bieten wir optional Pipetten an und haben zusätzlich die Variante mit Pipettenverschlüssen für eine genaue Dosierung eingeführt. Gesundheitlich ist es unbedenklich, wenn mal mehr Tropfen der Enzymlösung hinzugekommen ist. Die Wirkung kann damit verstärkt werden, jedoch ist zugleich der Verbrauch etwas höher.

Hintergrund Tropfverschluss: Es ist leider nicht ganz einfach einen perfekt tropfenden Verschluss zu finden, der passt und auch verfügbar ist. Wir haben sehr viele, verschiedene Verschlüsse getestet und der jetzige Tropfverschluss war dabei noch der beste. Durch eigene Erfahrungen und Rückmeldungen hat sich jedoch gezeigt, dass dieser nicht ausreichend gut ist. Wir evaluieren daher aktuell erneut diverse Verschlüsse, um zukünftig unsere Enzymlösungen mit einem Verschluss für tropfgenaue Dosierung anbieten zu können.

Auch der Pudding gelingt mit selbstgemachtem Haferdrink mit NECTARBAR Enzymen. Für Pudding und ähnliches muss dabei folgendes beachtet werden:
Wir empfehlen den fertigen Drink vor der Verwendung für die Zubereitung von Speisen, die fest werden sollen kurz zu erhitzen, auf 90 – 95 °C oder auch kurz aufkochen (dabei rühren, damit es nicht überkocht oder anbrennt). Durch das Erhitzen vor Zugabe des Puddingpulvers sind die Enzyme nicht mehr aktiv, sodass Pudding jetzt auch fest werden kann.

Hintergrundwissen: die NECTARBAR Enzymlösung N1 sorgt dafür, dass die klebrige Getreidestärke flüssiger wird, um die Schleimbildung zu verhindern. Bei der Herstellung von Pudding kann das aber zum Problem werden, da die Maisstärke im Puddingpulver nicht mehr fest wird. Ab 85 °C werden die Enzymeiweiße jedoch ausgeschaltet.

Lecithin fungiert natürlicherweise als Emulgator, das heißt im Pflanzendrink kann es hilfreich sein, um Separation (das Trennen von Wasser und Fettbestandteilen) zu vermeiden oder ein evtl. leichtes Ausflocken im Kaffee zu reduzieren. Lecithin wird sonst auch als Nahrungsergänzung zur Nervenstärkung eingesetzt sowie zur Unterstützung der Regenaration von Leberzellen. Im Haferdrink haben wir mit Sonnenblumenlecithin (Pulver) ganz gute Erfahrungen gemacht. Es gibt auch Raps- und Sojalecithin.

Als Pulver oder flüssig? Flüssig ist es eher gelartig und zäh. Die Handhabbarkeit von Pulver ist deutlich besser, denn pulvrig ist es leicht lösbar und gut zu verarbeiten. Raps- oder Sojalecithin haben wir noch nicht verwendet. Laut Hersteller schmeckt Soja etwas getreidig, evtl. auch ein wenig nach Soja (jedoch in der Regel nicht störend oder unangenehm), Sonnenblume hat das nicht so sehr und Rapslecithin ist geschmacksneutral.

Von der Menge funktionieren 1 TL bis hin zu 3 TL auf einen Liter ganz gut. Für die Funktion (emulgieren) sollte 1 TL absolut ausreichend sein.

Bei Bedarf, können wir unser Sortiment um pflanzliches Lecithin ergänzen, dann natürlich in Bio-Qualität und ohne Genmanipulation. Das gibt es aus europäischer Herstellung bspw. von den Herstellern Ivovital und Biogenial.

Die NECTARBAR Enzymlösungen halten sich mindestens 18 Monate. Das Haltbarkeitsdatum befindet sich auf dem Etikett der Flasche und schwankt ab dem Zeitpunkt des Kaufs zwischen 18 und 23 Monaten. Wir empfehlen eine gekühlte Lagerung im Kühlschrank. So kann die Enzymaktivität auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch erhalten bleiben. Wird es ungekühlt gelagert, kann es sein, dass die Aktivität etwas abnimmt. Vorteilhaft ist auch sauber zu arbeiten, um Kontaminationen am Tropf- oder Pipetten-Verschluss zu vermeiden.

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