Ja, grundsätzlich lässt sich unser Enzym-Rezept auch mit elektrischen Pflanzenmilchbereitern wie dem Milky Plant, der Almond Cow* oder dem Pflanzenmilchbereiter von Petra* anwenden – unter bestimmten Bedingungen:
- Die Wassertemperatur muss bei der Zubereitung mindestens 70 °C erreichen, damit die Enzyme wirken können.
- Enzym N1 (Stärkeabbau) wirkt am besten bei 70–75 °C.
- Enzym N2 (Süße) sollte bei ca. 60 °C hinzugegeben werden und darf mit dem Abkühlen weiter arbeiten.
Temperaturkontrolle ist entscheidend. Wenn dein Gerät keine genaue Temperaturanzeige bietet, empfehlen wir die Verwendung eines Thermometers – vor allem beim ersten Versuch.
Integrierte Siebe – nicht immer ideal für Haferdrink
Viele Pflanzenmilchbereiter haben ein fest eingebautes Siebsystem. Diese funktionieren oft gut bei Nussmilch oder Sojamilch, aber bei stärkehaltigem Getreide wie Hafer kann es zu Problemen kommen:
- Das Sieb setzt sich schnell zu
- Die Flüssigkeit läuft nicht oder langsam durch
- Es entstehen Frustration und Reinigungsaufwand
Wenn du solche Probleme hast, verzichte auf das integrierte Sieb und verwende lieber einen unserer Leinen-Filterbeutel. Diese sind speziell für Haferdrink mit Enzymen entwickelt und ermöglichen eine cremige, fein gefilterte Konsistenz.
Tipp:
Gib die Enzyme nach dem Erhitzen und Mixen hinzu, lass sie nach Rezept einwirken und filtere dann separat ab – z. B. mit unserem Leinenbeutel. Wenn dein Gerät bereits integriert siebt und das Ergebnis zufriedenstellend ist, kannst du die Enzyme auch nach dem Sieben in die warme Flüssigkeit einrühren, jedoch wird das geschmackliche Ergebnis dann milder ausfallen.
Hinweis zu den Empfehlungen:
Wir haben selbst keine eigenen Tests mit diesen Geräten durchgeführt – unsere Empfehlungen beruhen auf Rückmeldungen von Kund:innen. Wir freuen uns über weitere Erfahrungen, die du gerne kommentieren oder uns über das Kontaktformular zusenden kannst.
*Links, die mit einem Sternchen gekennzeichnet sind, sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du die Arbeit von NECTARBAR, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen. Vielen Dank!
Ich habe bei Mylky nachgefragt ob ich in diesem Gerät auch mit 70 grad heißem Wasser arbeiten kann und diese Rückmeldung erhalten:
Dem Gerät selbst würde heisses Wasser nicht schaden, aber bei Hafer ist genau das der Knackpunkt: Wärme aktiviert die Stärke, und der Drink wird dann schleimig und dickflüssig. Die Mylky arbeitet deshalb bewusst kalt.
Unser Vorschlag: Bereiten Sie den Haferdrink wie gewohnt mit eiskaltem Wasser in der Mylky zu, und erwärmen Sie ihn anschliessend separat im Topf auf Ihre 70 Grad, um dort die Enzyme zuzugeben. So haben Sie die volle Kontrolle über die Temperatur und umgehen das Stärkeproblem vollständig.
Melden Sie sich gerne, wenn Sie noch Fragen haben, und erzählen Sie uns doch, wie es funktioniert hat. ❤️
Danke dir fürs Nachfragen und Teilen der Rückmeldung von Mylky, Jutta! Das ist sicher auch für andere hilfreich. 😊