Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um unseren Shop, die Produkte und zum Selbermachen von Haferdrink / Hafermilch* sowie Nussmilch und weiteren Pflanzendrinks.
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DIY steht für „Do it yourself“ – also Pflanzendrinks einfach selbst herstellen.

Ob Zubereitung, Haltbarkeit, Schäumbarkeit, Lagerung oder die Anwendung unserer N1 / N2 Enzyme – wir teilen hier Erfahrungen aus der NECTARBAR Community und praktische Hinweise aus unserer eigenen Anwendung.
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Pflanzenmilchbereiter (6)
Erfahrungen mit Pflanzenmilchbereitern für Hafermilch* mit Enzymen: Welche Geräte funktionieren, worauf du achten solltest (Temperatur, Heizfunktion) und warum auch Mixer + Filterbeutel eine gute Methode ist.
Wir sammeln an dieser Stelle nach und nach eigene Erfahrungen und Rückmeldungen unserer Kund:innen zu verschiedenen Pflanzenmilchbereitern. Viele Geräte eignen sich sehr gut für die Herstellung von Nussdrinks, Sojadrinks oder anderen pflanzlichen Drinks aus Samen und Nüssen.
Für Haferdrink mit Enzymen ist zusätzlich wichtig, wie das Gerät erhitzt und ob sich die Enzyme bei den passenden Temperaturen zugeben lassen. Je nach Gerät können N1 und N2 während der Zubereitung oder – wie bei der Mila – nach dem vollständigen Programmablauf eingesetzt werden.
Die Mila von Springlane haben wir inzwischen ausführlicher getestet. Nicola hat die große Mila mehrere Wochen für die Haferdrink-Zubereitung genutzt und verschiedene Mengen, die Enzymanwendung, Filterung und eine Barista-Variante ausprobiert.
Eine allgemeine Empfehlung für einen bestimmten Pflanzenmilchbereiter möchten wir daraus noch nicht ableiten, da wir bisher nicht genügend verschiedene Geräte unter vergleichbaren Bedingungen selbst getestet haben.
Für eine möglichst flexible und gut kontrollierbare Zubereitung bleibt auch der klassische Weg eine gute Lösung:
➔ Hafer, heißes Wasser und Enzyme – im Standmixer gemixt (alternativ mit dem Pürierstab) und anschließend durch unseren Leinen-Filterbeutel gefiltert.
Diese Methode ist preiswert und flexibel anpassbar. Temperaturen, Einwirkzeiten und Süße lassen sich dabei besonders gut selbst steuern.
Wenn du selbst einen Pflanzenmilchbereiter verwendest und positive oder auch kritische Erfahrungen gemacht hast, freuen wir uns über deine Rückmeldung. Besonders interessant sind für uns Gerät, verwendete Mengen, Haferflocken, Enzymanwendung, Geschmack, Filterung und Schäumbarkeit.
Du kannst direkt unter dieser FAQ kommentieren oder uns über das Kontaktformular schreiben.
Ja, der Mylky Pflanzenmilchbereiter lässt sich gut mit unseren N1/N2-Enzymen für Haferdrink kombinieren. Da der Mylky selbst nicht erhitzt, wird das Wasser vorher separat auf etwa 70–75 °C erwärmt. Mixen und Filtern übernimmt anschließend der Mylky.
Wir haben inzwischen mehrere positive Rückmeldungen aus der Community erhalten und daraus eine erste eigene Mylky Haferdrink-Rezeptversion entwickelt – inklusive Barista-Variante für Kaffee und Milchschaum.
→ NECTARBAR Barista-Haferdrink im Mylky – Rezept V1.0 als PDF
Der Mylky ist für die Zubereitung praktisch, weil der Hafer direkt im Filterkorb verarbeitet wird und kein separates Abseihen nötig ist.
Für unser Enzymverfahren gilt grundsätzlich:
- N1 wird während der warmen Phase eingesetzt und hilft dabei, die aufgequollene Stärke abzubauen. Dadurch wird der Haferdrink weniger dickflüssig und erhält eine angenehmere Trinkkonsistenz.
- N2 wird nach dem Abkühlen auf unter 60 °C zugegeben und unterstützt die weitere Stärkeumwandlung sowie die natürliche Süße.
Aus der Community haben wir unter anderem Rückmeldungen erhalten, dass sich mit N1 und N2 typische Schwierigkeiten bei selbstgemachtem Haferdrink wie zu dicke Konsistenz, Schleimigkeit, stärkeres Absetzen und die Verwendung im Kaffee deutlich verbessern können.
Hinweis: Unser Rezept unterscheidet sich vom klassischen Mylky-Haferdrink-Rezept. Wir arbeiten bewusst mit heißem Wasser und anschließend mit den Enzymen. Bei einem klassischen Haferdrink ohne Enzyme wird dagegen häufig kaltes Wasser verwendet, damit die Haferstärke möglichst wenig aufquillt.
Unser Mylky-Rezept ist aktuell in der Version 1.0 und soll mit den Erfahrungen aus der Community weiterentwickelt werden.
Wenn du das Rezept ausprobierst, freuen wir uns deshalb sehr über deine Erfahrungen – besonders zu Konsistenz, Süße, Verwendung im Kaffee und Schäumbarkeit. Schreib uns gern unten in die Kommentare oder über unsere Kontaktseite.
So gelingt cremiger Haferdrink im MüchMocha: Schritt-für-Schritt-Rezept mit Enzymen, Tipps zur Anwendung und Anpassungen für bessere Ergebnisse.
Mit dem MüchMocha vom Anbieter Mei Müch lässt sich Haferdrink auch gut herstellen. In Kombination mit Enzymen wird der Drink deutlich feiner, leicht süßlich und frei von Schleimstoffen.
Zutaten (für ca. 1 Liter):
- 1 Liter Wasser
- 110 g feine Haferflocken
- 2 Tropfen Enzym N1 (zum Abbau der Stärke)
- 2 Tropfen Enzym N2 (für die natürliche Süße)
- 1 Prise Salz (optional)
- Optional für mehr Cremigkeit & Schäumbarkeit: 1 TL Lecithin, sowie 1 TL Mandelmus oder 1 EL MCT-Öl
Vorbereitung:
Die Haferflocken kommen zusammen mit einer Prise Salz, Lecithin und optional etwas Mandelmus oder Öl in den Siebbehälter. Die Enzyme werden direkt ins Wasser im Hauptbehälter gegeben. Erhitze 1 Liter Wasser auf ca. 70-75 °C und fülle es ein.
Hinweis: Der MüchMocha hat keine integrierte Erhitzungsfunktion. Nutze am besten einen Wasserkocher mit Temperaturanzeige. Alternativ kannst du 700 ml kochendes Wasser mit 300 ml Raumtemperatur-Wasser mischen – so erreichst du ungefähr die benötigten 70-75 °C.
Phase 1 – Aufschluss (Stärkeabbau)
- Sieb mit den Zutaten im Gerät befestigen
- das 70-75 °C heiße Wasser in den MüchMocha geben
- Enzym N1 direkt ins Wasser geben
- 1-Minuten-Programm starten
- Anschließend 20 Minuten ruhen und wirken lassen (Temperatur sinkt auf ~60 °C)
Phase 2 – Veredelung (Cremigkeit & natürliche Süße)
- Deckel öffnen
- Enzym N2 direkt in die Flüssigkeit geben
- 1-Minuten-Programm erneut starten
- Weitere 30 bis 40 Minuten wirken lassen (je länger desto süßer)
→ Ergebnis: ein milder, leicht süßlicher und cremiger Haferdrink ohne Schleim.
Du kannst den Haferdrink direkt frisch verwenden oder in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank 1–2 Tage lagern.
Für eine längere Haltbarkeit kann der Drink vor dem Abfüllen im Topf kurz auf ca. 90 °C erhitzt oder einmal kurz aufgekocht werden. In eine saubere Flasche abgefüllt und gut gekühlt, hält er sich erfahrungsgemäß etwa 1 Woche – bei sauberer Arbeitsweise auch länger.
Optionale Tipps:
- Für mehr Cremigkeit und feineren Schaum empfehlen wir aktuell, 1 TL Lecithin und zusätzlich 1 EL MCT-Öl oder 1 TL Mandelmus direkt zu Beginn mit den Haferflocken in den Siebbehälter zu geben. Die Zutaten werden beim Mixen direkt fein verteilt – so vermeidest du ein späteres Öffnen des Siebs.
Die passenden Zutaten wie Enzyme (N1/N2), MCT-Öl und Lecithin findest du auch im Shop – optional als abgestimmtes Barista-Set.
Hinweis & Erfahrungsaustausch:
Das Rezept basiert auf Empfehlungen von Mei Müch und wurde von uns nach Erprobung etwas angepasst. Weitere Optimierungen folgen. Hast du eigene Erfahrungen mit dem MüchMocha? Teile deine Tipps gern in den Kommentaren.
Erfahrung aus der NECTARBAR Familie
„Danke danke für das super toll erklärte Rezept mit euren Produkten und dem Mei Müch Gerät! Wie toll!!!“
Praxis-Erfahrung: feiner sieben für weniger Trubstoffe
„Erstmal: Ich bin begeistert von den Enzymen – so wunderbar, dass die schleimige Hafermilch jetzt einfach nicht mehr schleimt!
Mit den N2 Tropfen muss ich mich noch etwas rantasten. Durch das Lecithin gibt es auch einen schönen feinen Schaum bzw. Crema. Statt Öl verwende ich gerade Mandelmus – das geht auch prima.
Ich verwende mein kleines, sehr dichtes Sieb und helfe mit einem Löffel etwas nach, damit die Milch besser durchläuft. Das ist ein bisschen aufwändig, aber solange ich keine bessere Alternative habe, ist das aktuell das Beste für mich: am wenigsten Trubstoffe, am meisten Milch und am trockensten Hände.“
– Antonella R.
Unsere Einordnung: Ein zusätzliches feines Sieb kann helfen, wenn der Haferdrink möglichst wenig Trubstoffe enthalten soll. Es ist allerdings ein zusätzlicher Arbeitsschritt. Wer es cremiger mag, kann ergänzend mit Lecithin, Öl oder Mandelmus experimentieren.

Wir testen den MüchMocha aktuell selbst weiter und sammeln gemeinsam mit Anwender:innen Erfahrungen zur optimalen Verwendung unserer Enzyme N1 + N2 im MeiMüch Pflanzenmilchbereiter.
Dabei geht es vor allem um die beste Temperaturführung, die Zugabe von Lecithin, Mandelmus oder Öl sowie die Frage, wie der Drink möglichst fein, cremig und alltagstauglich gelingt – mit möglichst wenig Trubstoffen und feinen Haferrückständen.
Weitere optimierte Rezepte und Tipps folgen, sobald wir genug praktische Erfahrungen gesammelt haben.
Pflanzenmilchbereiter im Vergleich: Unterschiede bei Erhitzung, Filterung und Enzymanwendung. Mit Praxiserfahrungen und Rezepten für Mila, mylky, MüchMocha und weitere Geräte.
Es gibt mittlerweile viele elektrische und manuelle Geräte, um Pflanzendrinks zu Hause herzustellen. Die wichtigsten Unterschiede liegen in Temperaturführung, Sieb- bzw. Filtersystem und Automatisierung. Für Haferdrink mit Enzymen ist zusätzlich wichtig, wann N1 und N2 bei den passenden Temperaturen zugegeben werden können.
Eigene Praxiserfahrungen haben wir inzwischen mit der Mila von Springlane und dem MüchMocha von Mei Müch gesammelt. Die große Mila haben wir mehrere Wochen speziell für Haferdrink getestet. Für den MüchMocha haben wir ebenfalls die Zubereitung mit unseren Enzymen erprobt und ein angepasstes Rezept erstellt.
Die folgende Auswahl ist keine vollständige Marktübersicht. Bei Geräten, die wir noch nicht selbst getestet haben, stützen sich die Angaben auf Herstellerinformationen und vorhandene Praxiserfahrungen. Wenn du eines dieser Geräte mit unseren Enzymen nutzt, freuen wir uns über deine Rückmeldung.
Übersicht bekannter Pflanzenmilchbereiter
- Mila von Springlane
Pflanzenmilchbereiter mit Koch- und Reinigungsfunktion. Für Haferdrink mit Enzymen lässt sich das Programm zunächst vollständig durchlaufen; N1 und N2 werden anschließend bei den passenden Temperaturen zugegeben. Dazu findest du unseren Mila-Praxistest und das aktuelle Mila-Rezept. - MüchMocha von Mei Müch
Pflanzenmilchbereiter ohne integrierte Erhitzungsfunktion; das Wasser wird separat erhitzt. Wir haben die Zubereitung mit unseren Enzymen selbst ausprobiert und das Rezept entsprechend angepasst: Haferdrink im MüchMocha zubereiten (mit Enzymen). Das ursprüngliche Rezept von Mei Müch findest du ergänzend hier: Hafer-Barista-Milch mit Enzymen. - mylky
Kompakter Pflanzenmilchbereiter mit Ein-Knopf-Bedienung und integriertem Filtersystem. Der mylky arbeitet ohne eigene Heizfunktion. Für die Anwendung mit unseren Enzymen haben wir einen ersten Rezeptentwurf inklusive Barista-Variante erstellt: NECTARBAR Barista-Haferdrink im mylky (PDF). Eine eigene Rezeptseite ist geplant. Wenn du das Rezept ausprobierst, gib uns gern Feedback zu deinem Ergebnis. - Klarstein Marcia Touch
Aktuell erhältlicher Pflanzenmilchbereiter mit Heizfunktion, mehreren Programmen für unterschiedliche Pflanzendrinks und Selbstreinigungsprogramm. Für Haferdrink mit Enzymen wäre besonders interessant, wie sich Programmtemperatur und anschließende Zugabe von N1 und N2 in der Praxis kombinieren lassen. Einen eigenen Enzym-Test haben wir damit bisher noch nicht durchgeführt. - MioMat
Elektrischer Pflanzenmilchbereiter mit Heizsystem und eigenen Programmen unter anderem für Getreide- und Sojadrinks. Der Hersteller gibt für das Gerät ein Fassungsvermögen von etwa 1,1 bis 1,3 Litern an. Durch das Getreideprogramm ist der MioMat für einen zukünftigen Test mit unseren Haferdrink-Enzymen besonders interessant. - Milky Plant Plus
All-in-One-Pflanzenmilchbereiter mit automatisierter Zubereitung, integriertem Filtersystem und Selbstreinigung. Der aktuelle Milky Plant Plus wird vom Hersteller auch für Haferdrink angeboten. Mit unseren Enzymen haben wir das Gerät bisher noch nicht selbst getestet. - Almond Cow
International verbreiteter Pflanzenmilchbereiter mit Mix- und Filtersystem. Das Gerät arbeitet ohne Heizfunktion und kann Nüsse, Samen und Getreide verarbeiten. Für unsere Enzym-Methode müsste das Wasser beziehungsweise der Haferdrink deshalb außerhalb des Geräts passend temperiert werden. - Vegan Milker von ChufaMix
Manuelles Filtersystem, das zusammen mit einem Stabmixer verwendet wird und keine eigene Heizfunktion besitzt. In unserem eigenen Test hat der Vegan Milker bei Haferdrink gegenüber einem Mixer oder Pürierstab mit Filterbeutel keine erkennbare Verbesserung gebracht. Auch das Filtern empfanden wir bei Hafer als nicht besonders effektiv. Interessant kann das System sein, wenn du den Haferdrink möglichst ohne direktes Auswringen eines Filterbeutels mit den Händen herstellen möchtest. Der Vegan Milker besitzt keine eigene Heizfunktion, kann laut Hersteller aber mit heißem Wasser verwendet werden. Dadurch lassen sich die für N1 benötigten 70–75 °C gut in den Ablauf integrieren; N2 wird anschließend nach dem Abkühlen zugegeben.
Wichtig für die Enzym-Anwendung
Wenn du Haferdrink mit Enzymen herstellen möchtest, sind vor allem diese Punkte wichtig:
- Erhitzung des Hafers: Durch ausreichend Wärme quillt und verkleistert die Stärke und wird für den anschließenden Stärkeabbau zugänglich.
- Temperatur für N1: N1 wird bei unserem Rezept bei etwa 70–75 °C zugegeben und wirkt während der anschließenden Einwirkzeit und Abkühlung weiter.
- Temperatur für N2: N2 wird erst zugegeben, wenn der Haferdrink auf höchstens etwa 60 °C abgekühlt ist – in unseren Rezepten meist im Bereich von 50–60 °C. Auch N2 wirkt während der anschließenden Einwirkzeit und weiteren Abkühlung.
- Zugabezeitpunkt: Entscheidend ist, ob du die Enzyme während des Programms oder erst nach dessen Abschluss einrühren kannst.
- Filterung: Auch bei Geräten mit integriertem Filtersystem kann ein zusätzliches Abfiltern mit einem Leinen-Filterbeutel den Haferdrink noch feiner machen.
Wie gut ein Pflanzenmilchbereiter mit unseren Enzymen N1/N2 zusammenarbeitet, hängt deshalb weniger davon ab, ob das Gerät einfach nur „heiß“ oder „kalt“ arbeitet, sondern davon, wie sich Erhitzung, Enzymzugabe, Einwirkzeit und Filterung in den Ablauf integrieren lassen.
Du nutzt selbst einen Pflanzenmilchbereiter? In unserer FAQ zu Erfahrungen mit Pflanzenmilchbereitern für Haferdrink mit Enzymen sammeln wir weitere Praxiserfahrungen. Kommentare und Hinweise zu anderen Geräten sind ausdrücklich willkommen.
Eine liebe Kundin, Vanessa, hat uns ihr selbst entwickeltes Rezept zur Hafermilchherstellung mit dem Almond Cow geschickt – inklusive Enzymeinsatz, Temperaturphasen und optionaler Ölzugabe. Wir haben es noch nicht getestet, freuen uns aber auf Austausch und Erfahrungsberichte!
Selbstgemachter Haferdrink im Almond Cow*
Hinweis: Dieses Rezept stammt von einem NECTARBAR-Kundin – danke Vanessa. Wir haben es selbst noch nicht getestet, freuen uns aber sehr über Rückmeldungen.
„Nach fünf Versuchen habe ich ein Verfahren entwickelt, das bereits gut funktioniert.“
Da der Wasserbehälter des Almond Cow nur etwa 700 ml fasst, wurde das Rezept auf zwei Durchgänge aufgeteilt:
Erster und zweiter Durchgang – Basis herstellen:
- 500 ml Wasser in den Behälter geben:
- 300 ml kochendes Wasser
- 200 ml kaltes Wasser
- 45 g grobe Haferflocken einfüllen
- Maschine starten (3 Mixdurchgänge automatisch)
- Vorgang erneut wiederholen, um insgesamt ca. 1 Liter zu erhalten
Enzymphase:
- Die gesammelte Hafermilch in einen Topf geben und auf 70 °C erhitzen
- 2 Tropfen Enzym N1 einrühren → 20 Minuten wirken lassen
- Nach 20 Minuten sollte die Temperatur bei ca. 60 °C liegen, jetzt 2 Tropfen Enzym N2 dazugeben
- 30–40 Minuten stehen lassen – am besten gelegentlich umrühren
Verfeinern & Lagern:
- 1,5 EL Walnussöl (alternativ MCT-Öl)
- 1 TL Lecithin (gehäuft)
- Alles gut verrühren und im Kühlschrank lagern
„Ich werde demnächst probieren, Enzyme, Öl und Lecithin direkt im Almond Cow zu verarbeiten – solange ich die Temperaturen kontrollieren kann.“
Hinweis: Dadurch lassen sich aktuell nur 500 ml auf einmal herstellen.

Unsere Anmerkung:
Beim Rezept fällt auf, dass deutlich weniger Haferflocken verwendet werden als bei anderen Zubereitungen. Das bedeutet: Das Ergebnis ist weniger intensiv im Geschmack und auch nicht so süß.
Allerdings ist bei vielen Pflanzenmilchbereitern technisch nicht mehr Masse möglich, da diese sonst überlaufen oder überschäumen.
Bei der Ölzugabe kannst du übrigens variieren – unsere Empfehlung ist MCT-Öl, du kannst es aber auch ganz weglassen.
Hast du es schon ausprobiert?
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Ja, grundsätzlich lässt sich unser Enzym-Rezept auch mit elektrischen Pflanzenmilchbereitern wie dem Milky Plant, der Almond Cow* oder dem Pflanzenmilchbereiter von Petra* anwenden – unter bestimmten Bedingungen:
- Die Wassertemperatur muss bei der Zubereitung mindestens 70 °C erreichen, damit die Enzyme wirken können.
- Enzym N1 (Stärkeabbau) wirkt am besten bei 70–75 °C.
- Enzym N2 (Süße) sollte bei ca. 60 °C hinzugegeben werden und darf mit dem Abkühlen weiter arbeiten.
Temperaturkontrolle ist entscheidend. Wenn dein Gerät keine genaue Temperaturanzeige bietet, empfehlen wir die Verwendung eines Thermometers – vor allem beim ersten Versuch.
Integrierte Siebe – nicht immer ideal für Haferdrink
Viele Pflanzenmilchbereiter haben ein fest eingebautes Siebsystem. Diese funktionieren oft gut bei Nussmilch oder Sojamilch, aber bei stärkehaltigem Getreide wie Hafer kann es zu Problemen kommen:
- Das Sieb setzt sich schnell zu
- Die Flüssigkeit läuft nicht oder langsam durch
- Es entstehen Frustration und Reinigungsaufwand
Wenn du solche Probleme hast, verzichte auf das integrierte Sieb und verwende lieber einen unserer Leinen-Filterbeutel. Diese sind speziell für Haferdrink mit Enzymen entwickelt und ermöglichen eine cremige, fein gefilterte Konsistenz.
Tipp:
Gib die Enzyme nach dem Erhitzen und Mixen hinzu, lass sie nach Rezept einwirken und filtere dann separat ab – z. B. mit unserem Leinenbeutel. Wenn dein Gerät bereits integriert siebt und das Ergebnis zufriedenstellend ist, kannst du die Enzyme auch nach dem Sieben in die warme Flüssigkeit einrühren, jedoch wird das geschmackliche Ergebnis dann milder ausfallen.
Hinweis zu den Empfehlungen:
Wir haben selbst keine eigenen Tests mit diesen Geräten durchgeführt – unsere Empfehlungen beruhen auf Rückmeldungen von Kund:innen. Wir freuen uns über weitere Erfahrungen, die du gerne kommentieren oder uns über das Kontaktformular zusenden kannst.
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