Hier findest du häufige Fragen zu unseren Produkten und dem Thema Haferdrink-/Pflanzendrink DIY. Die Abkürzung DIY steht für “Do it yourself” – dem Selbermachen.

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Haferdrink DIY mit Enzymen (1)

Für mehr Cremigkeit und Schaum können ein neutrales Öl (2-4 TL je Liter) und ggf. Lecithin (1 TL Sonnenblumenlecithin je Liter) hinzugegeben werden. Außerdem helfen auch eine Hand voll Cashew-Kerne (ca. 10 g je Liter). So werden Sämigkeit und auch der Schaum erhöht und stabilisiert. Das Aufschäumen klappt am besten mit einem Milchaufschäumer (wir verwenden das Gerät WMF Lono Milchaufschäumer Milk & Choc). Ganz ohne weitere Zugaben klappt das Schäumen dann auch gut, wenn der Drink frisch ist und nach der Zubereitung nicht nochmal erhitzt wurde. Allerdings wirkt sich das auf kürzere Haltbarkeit aus, daher ist es nur bedingt zu empfehlen. Ein weiterer Tipp ist die anteilige Verwendung von Dinkelflocken und eine Prise Salz ist auch nicht verkehrt (für den Geschmack). Ein Barista-Haferdrink-Rezept ist hier auf unserer Rezepteseite zu finden.

Pflanzendrinks (2)

Kategorie: Pflanzendrinks

Ja, bei der Verwendung von Dinkelflocken (oder Dinkelmehl), kann wie bei der Zubereitung von Haferdrink vorgegangen werden. Die Enzyme werden die Stärke aufschließen, sodass der Getreidedrink aus Dinkelflocken gelingt. Hafer- und Dinkelflocken können auch kombiniert werden. Bei Verwendung von Reisflocken empfehlen wir die selbe Vorgehensweise, wie beim Haferdrink. Wir werden die Hersttellung von Reisdrink aus Reisflocken selbst noch ausprobieren – wenn du Erfahrungen hast, schreib uns dazu gern. Reisflocken sind im Gegensatz zum ganzen Korn gedämpft und das ist eine wichtige Voraussetzung, damit der Drink gelingt.

Bei Verwendung von ganzen Reiskörnen, muss etwas anders vorgegangen werden. Zuerst den Reis-Wasser-Mix (am besten mit eingeweichten Reiskörnern, damit er sich besser mixen lässt) auf 90-95 °C erhitzen und dann auf ca. 75 °C abkühlen lassen. Anschließend wird die Enzymlösung N1 dazu gegeben, verrührt oder gemixt und weiter der Haferdrink-Anleitung gefolgt. Also bei ca. 60°C wird Enzymlösung N2 dazu gegeben. Für ein intensiveres Ergebnis können die Enzym-Dosierung und Einwirkzeit verdoppelt werden. Die Feststoffe (Trubstoffe) im fertigen Drink, empfehlen wir mit einem Filterbeutel abzuseihen.

Hintergrund: Reis enthält, wie Getreide, Stärke. Diese Stärke muss für die Enzyme zuerst verfügbar gemacht werden. Das passiert durch das Erhitzen: Wasser kann in die Zellen eindringen und diese aufschließen. Reis verändert im Gegensatz zu Hafer die Struktur erst bei einer höheren Temperatur, nämlich zwischen 85-95 °C. Erst wenn Wasser in die Stärke eingedrungen ist, können die Enzyme wirken. 

Für mehr Cremigkeit und Schaum können ein neutrales Öl (2-4 TL je Liter) und ggf. Lecithin (1 TL Sonnenblumenlecithin je Liter) hinzugegeben werden. Außerdem helfen auch eine Hand voll Cashew-Kerne (ca. 10 g je Liter). So werden Sämigkeit und auch der Schaum erhöht und stabilisiert.

Das Aufschäumen klappt am besten mit einem Milchaufschäumer (wir verwenden das Gerät WMF Lono Milchaufschäumer Milk & Choc).

Ganz ohne weitere Zugaben klappt das Schäumen dann auch gut, wenn der Drink frisch ist und nach der Zubereitung nicht nochmal erhitzt wurde. Allerdings wirkt sich das auf kürzere Haltbarkeit aus, daher ist es nur bedingt zu empfehlen. Ein weiterer Tipp ist die anteilige Verwendung von Dinkelflocken und eine Prise Salz ist auch nicht verkehrt (für den Geschmack).

Ein Barista-Haferdrink-Rezept ist hier auf unserer Rezepteseite zu finden.

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